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Wie Gysi Berlin ruinierte und dafür Senator werden durfte

Posted on: September 5th, 2016 by Melchior-Christoph von Brincken

Wie Gysi half den Berliner Bankenskandal zu verschleppen, dafür Wirtschaftssenator werden durfte und Berlin 58 Milliarden Euro Schaden verursachte.

 

Gysi Bankenskandal 2002

Den Berliner Bankenskandal verursacht haben Landowski von der CDU und Leute wie Staffelt von der SPD. Die haben nach der Wende auf die versprochenen „blühenden Landschaften“ gesetzt. Als dann die freigiebig finanzierten Projekte – wie z.B. gebaute Einkaufzentren – nicht vermietet werden konnten, war die Berliner Bankgesellschaft 1996 im Prinzip pleite, das hätte das Ende mancher Politiker Karriere bedeutet. Also wurde mit einem Trick gearbeitet. Die Immobilien wurden in Form von Fonds zum Kauf angeboten.

Da Schrottimmobilien niemand kaufen wollte, wurde eine Mietrendite von 10% „garantiert“, d.h. aus dem Verkauf immer neuer Schrottfonds bezahlt. Also man lieh sich Geld und zahlte mit weiterem geliehenen Geld die „Rendite“. Das nennt sich Pyramiden-Schema oder auch Ponzi-Cheme.

Als die „Rendite“ nicht mehr ausbezahlt werden konnte, flog das Ganze auf, bzw. das Berlin sollte nun die „Rendite“ zahlen. Die Schulden waren inzwischen zu 21,66 Milliarden – oder wie man heute weiss zu 58 Milliarden aufgelaufen.

Anstatt nun die reichen Fondeigner leer ausgehen zu lassen, wollten die Politiker, dass das Land Berlin den Schaden übernimmt.

Diepken musste wegen Korruptionsvorwürfen als Oberbürgermeister Berlins zurücktreten.

Die CDU-SPD Koalition war beendet. Statt nun Widerstand gegen die Banker zu machen, arrangierte sich Gysi mit der SPD und wurde – mit dem Eintreten der PDS in die Koalation mit der SPD – Wirtschaftssenator. Das weitere Verschleppen des Bankenskandals – und der Ruin Berlins waren der Preis für die Regierungsbeteiligung. Was folgte, war eine nie gesehene Sparorgie unter „Rot-Rot“. Sozialleistungen, Wohnungsbau, Schließung von Schwimmbädern und Theatern. Abbau von Jugendzentren und Frauenhäusern etc etc.

Die Initiative Berliner Bankenskandal hatte Öffentlichkeit geschaffen – und wurde von der PDS auf das Bitterste bekämpft. Auf einer Wahlveranstaltung von Gysi auf dem Alexander Platz, wo die Initiative Berliner Bankenskandal jeden Samstag einen Stand machte – im übrigen von mir organisiert – hielten Mitglieder der Initiative Plakate hoch. Sie wurden mit der Zusage mit Gysi öffentlich reden zu dürfen überzeugt, die Plakate wieder herunterzunehmen. Als diese Zusage nicht eingehalten wurde, nahmen die Kolleg*innen die Plakate wieder hoch. Diese wurden ihnen dann von PDSlern heruntergerissen!!!!

Also, den Versuch mit Gysi und der PDS zu reden gab es. Mir wurde es nach den Angriffen zu bunt und ich rief von unserem Stand rüber „GYSI KORRUPT“, „GYSI KORRUPT“ …

Gysi gab wenig später von sich, er werde sich „erst mal aus der aktiven Politik zurückziehen“.

Wie beim Toilletten-Gate – wo er israelkritische Juden als „Antisemiten“ diffamierte und bei Nachfrage vor der Kamera aufs Klo flüchtete.